top of page

Sind deine Lebensbereiche ausbalanciert?

Aktualisiert: 19. Okt. 2022

Als ich damals meine erste Ausbildung zum Fitness-Coach gemacht habe, hatte ich einen inspirierenden Mentor.


Er betreute im Personal Training seine Kunden ganzheitlich, vor allem bei Burn-Out, was mich damals überraschte. “Geht es denn hier nicht um Fitness?” war mein Gedanke.


Tatsächlich ist Sport zwar eine Möglichkeit wieder in Balance zu kommen, aber wenn mehr als nur die Gesundheitssäule wackelt, sind oft erstmal andere Dinge wichtig.





Er hat es damals so erklärt:


Ist eine der oberen Säulen angeschlagen, dürfen wir beginnen diese wieder zu festigen, denn bricht sie erst weg oder die nächste Säule beginnt zu wackeln, dann sieht es für uns schon nicht gut aus. Brechen zwei Säulen weg, landen wir im Burn-Out.

Das ist natürlich eine sehr kurz gefasst Erklärung, aber hier ist etwas Wahres dran.

Jedes Wackeln verursacht Stress. Stress, wird er ignoriert, kann deiner Psyche nachhaltig schaden, dann auch deinem Körper.

Und hier ist der anhaltende Stress gemeint. Kurzfristiger Stress sichert schließlich unser Überleben.




Ein Beispiel: Sieht ein Pferd etwas, was ihm wirklich Angst macht, ist es im Fluchtmodus. Das Herz schlägt schneller, die Gliedmaßen werden durchblutet, alles steht auf Flucht. Das hat die Natur prima eingerichtet, wer möchte schon gerne gefressen werden.

Ist die Gefahr vorbei, siehst du dein Pony wieder friedlich grasen. Das Stresslevel sinkt.


So ist es idealerweise auch bei uns. Allerdings wenn wir Dauerstress haben, hält das kein Körper wirklich lange aus. Dafür sind wir nicht gemacht. Kein Lebewesen ist das.


Was auch immer Stress auslöst ist komplex, daher sollten wir den Menschen immer ganzheitlich betrachten. Es kann ein nicht verarbeitetes Trauma sein, negative Glaubenssätze, mit denen wir unter Druck stehen, Selbstzweifel oder Krankheit. Je nachdem wie wir gestrickt sind, ignorieren wir die Warnsignale erstmal. Oft fangen sie mit leichten Kopfschmerzen an, vielleicht Schlafstörungen, Pulsrasen, Konzentrationsschwäche bis hin zu Panikattacken. Der Schmerz ist etwas, was häufiger auftritt, heftiger wird und zu einem Dauerbegleiter werden kann. Auch das ignorieren wir erstmal mit Schmerztabletten. Was machen schon ein paar verspannte Muskeln...


Jeder Schmerz ist immer ein Warnsignal, natürlich kann er körperliche Ursachen haben, keine Frage, aber Stress verschlimmert ihn in der Regel. Der Schmerz macht sich häufig an der schwächsten Stelle bemerkbar des Körpers bemerkbar.


Versuche dich in Balance zu halten, geistig und körperlich, du wirst sehen, das macht dich stärker, resilienter.

Als Reiterin kann ich dir sagen, dass du auch zu einem besseren Partner für dein Pferd wirst,

wenn du in dir ruhst. Dann bist du geduldiger, entspannter. Dein Pferd merkt das sofort. Tiere haben ein so feines Gespür für unsere Schwingungen.

Bist du im Gleichgewicht, bist du in der Lage ihnen besser zuzuhören. Schließlich können sie nicht reden, dir mitteilen, was ihnen nicht passt, daher ist es so wichtig, dass du in dir ruhst, die Signale aufnimmst.


Wir wäre es, wenn du dir täglich 60 Minuten nimmt, nicht unbedingt am Stück, das schaffen wir selten, aber immer wieder kurze Einheiten für Pausen, schöne Dinge, was immer dir gut tut. Für deine Routinen. Das ist übrigens mein Konzept, daher das Name.


Meine Source kann dich auf mentaler und körperlicher Ebene inspirieren, dir etwas Gutes zu tun. Vielleicht entdeckst du hier Neues für dich, in das du tiefer einsteigen möchtest.

Meditation, Yoga, Pilates, ätherische Öle, Schmerz-Prävention und so weiter.


Was auch immer es ist, was dir hilft dich in Balance zu bringen, mach es.

Nimmt dir diese Zeit.





—----















22 Ansichten0 Kommentare